Energieregion Pfannenstiel erfolgreich gestartet
Wie schön wäre es doch, wir könnten jetzt im Winter die Wärme vom letzten Sommer wieder nutzen! Dieser pragmatischen Idee geht die Energieregion Pfannenstil nach und untersucht die Machbarkeit für saisonale Wärmespeicher. So würde beispielsweise ein stillgelegtes Kläranlagebecken im Sommer überschüssige, erneuerbare Energie aufnehmen und im Winter wieder abgeben. Weitere Möglichkeiten, die in den kommenden zwei Jahren geprüft werden, sind unter anderen Eisspeicher und die Regeneration von Erdsonden.
Auch neue Speichermöglichkeiten für Strom sind nötig, weil die Sonne nicht immer dann Strom produziert, wenn wir ihn brauchen. Daher testen einzelne Pilotgemeinden am Pfannenstil, wie sie ihren selbstproduzierten Solarstrom in Elektroautos speichern und so ihren Eigenverbrauch erhöhen können. Dazu braucht es bidirektionale Autobatterien, bei denen der Strom in zwei Richtungen fliessen kann. Nämlich von der Solaranlage via Ladestation ins Auto und bei Bedarf wieder zurück ins Haus oder Stromnetz.
Für die Finanzierung dieser Projekte hat sich die Energieregion Pfannenstil um Förderbeiträge beim Bundesamt für Energie beworben und den Zuschlag erhalten. Die letztes Jahr gegründete Energieregion besteht aus 13 Gemeinden, nämlich aus den 12 Gemeinden der Zürcher Planungsgruppe Pfannenstil (Egg, Erlenbach, Herrliberg, Hombrechtikon, Küsnacht, Männedorf, Meilen, Oetwil am See, Stäfa, Uetikon am See, Zollikon, Zumikon) und der Gemeinde Maur. Sie pflegen seit vielen Jahren einen regen Erfahrungsaustausch und lancieren neu auch gemeinsame Aktivitäten.
Kontakt
Marianne Röhricht
Projektleiterin Energieregion Pfannenstil
roehricht@energieregion-pfannenstil.ch
Telefon 079 636 38 05
Mehr Informationen
Energieregion Pfannenstil (zpp.ch/kommissionen/)
Zürcher Planungsgruppe Pfannenstil (zpp.ch)
Programm Energieregion, Bundesamt für Energie (www.energieschweiz.ch/gemeinden/foerderung-gemeinden/energie-region-foerderung/#/)